Peter Purgathofer spricht mit...

S02

season 2 von »peter purgathofer spricht mit...« findet sich unter https://peter-purgathofer.squarespace.com/sprichtmit

PS: bei gelegenheit werden auch die gespräche aus season 1 dorthin übersiedeln

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ankündigungen

erstaunlich erstaunlich, ich kündige etwas an:

es wird eine »season 2« des podcasts geben. ich mache diese ankündigung vor allem deshalb, um mich selber zu verpflichten, endlich wieder etwas zu tun. anders gesagt: es schaut so aus, als hätte ich im herbst genug zeit, um wieder einmal ein paar gespräche zu führen.

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Folge 17: Horst Hörtner

(vorbemerkung: diese folge hätte noch am ende des ersten jahres erscheinen sollen. ist aber nicht. ich verspreche jedoch, dass das gespräch noch irgendwann verfügbar ist)

In dieser Folge spreche ich mit Horst Hörtner, dem Leiter des Futurelab im Ars Electronica Center. Wir reden naturgemäß viel über die Zukunft, aber auch darüber, wie so eine Organisation an den Schnittstellen zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft zustande gekommen ist und existieren kann, über art based research, design based research und die Interaktion zwischen Kunst und Wissenschaft. Ausserdem erzählt Horst von einer Installation, die erst wenige Tage vor dem Termin eröffnet wird, zu dem dieser Podcast erscheint. Zwischendurch versinken wir zwar kurz in einem »rat hole«, aber das Gespräch erholt sich wieder und wird noch einmal so richtig gut. Ich wünsche gute Unterhaltung!

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Folge 15: Gerfried Stocker

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Es gibt Gesprächspartner, die das sprechen in Mikrophone gewöhnt sind, und dies auch mit großer Eloquenz beherrschen. Gerfried Stocker ist ein solcher. Als künstlerischer Leiter der Ars Electronica spricht er routinemäßig nicht nur vor Versammlungen, sondern auch mit Journalis/inn/en. Leider waren wir für das Gespräch in einem Lokal mit Musik im Hintergrund, was das hören etwas anstrengend macht, aber das Gespräch war sehr interessant, was den Aufwand dann wieder belohnt. Wir sprechen natürlich vor allem über Medienkunst/Computerkunst, und diskutieren anhand von inzwischen klassischen Ausstellungsstücken auch gesellschaftlich-technische Interaktionen. Ich wünsche gute Unterhaltung!

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Folge 16: Christoph Chorherr

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Christoph Chorherr kenne ich schon etwa so lange, wie ich hier an der TU arbeite. Studierende haben ihn einmal in eines der ersten Seminar, das ich hier an der TU gehalten habe, eingeladen, um über neue Technologien und Politik zu diskutieren. Seine Rolle hat sich vor zwei Jahren stark geändert: nach vielen Jahren in der Opposition ist er nun plötzlich Teil einer Regierungspartei. Darüber sprechen wir natürlich, aber viel mehr noch über die Rolle von Transparenz in der Politik, wo er mich mit einer unerwarteten These zu diesem Thema überrascht und mehr oder weniger sprachlos macht. Wir reden auch über andere Themen aus dem Vorrat der Gesellschaftlichen Spannungsfelder der Infomatik, aber die Transparenzgeschichte ist bei mir hängengeblieben, beschäftigt mich seit dem Gespräch immer wieder. Da werden wir irgendwann noch weiterreden müssen. Ich wünsche gute Unterhaltung.

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Folge 14: Christoph Gruber

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Das Gespräch mit Christoph Gruber war eines, das noch Stunden hätte weitergehen können. Das liegt wohl daran, dass wir soviele spannende Themen streifen (und noch ansprechen könnten), weil zB. das Thema »Sicherheit« in den letzten Jahren wohl eines der größten in der ganzen Informatik geworden ist. Es liegt aber auch daran, dass Christoph Gruber ein extrem weites Verständnis der Materie hat. Jedenfalls sprechen wir über die »Toolitis«, über Security als ein interdisziplinäres Gebiet, das nur im 360°-Rundblick adäquat abgedeckt werden kann, über das Sicherheitstheater, über Angst und Freiheit und sehr viel über Bruce Schneier, dessen Werke allen, die sich mit Security beschäftigen wollen, ans Herz gele^H^H^Hgeklebt werden müssten. Das Gespräch hat am 2. Mai 2012 im Cafe Drechsler stattgefunden, das normalerweise um diese Zeit schön ruhig ist, aber genau zu diesem Zeitpunkt leider eher laut. Ich wünsche trotzdem gute Unterhaltung.

Links zum Gespräch:
Daniel Solove: 'I've Got Nothing to Hide' and Other Misunderstandings of Privacy - http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=998565
Am Ende der Leitung: http://sf.quintessenz.at/

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Folge 13: Johannes Grenzfurtner

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Johannes Grenzfurtner ist österreichischer Künstler, Autor, Kurator und Regisseur mit einem Schwerpunkt auf neue Technologien und Internetkultur. Er ist Gründer der Künstler-Plattform »Monochrom« und hat definitiv einen Hang zum Absurden, wie Monochrom-Kenner/innen sofort bestätigen können. Mit Johannes spreche ich über die Geschichte des Internets (au wei, sind wir alt geworden!), über »Kunst hat Recht« und Copyright (das Thema ohne Boden), über die Geheimnisvolle »Lord Jim Loge«, über Hackerspaces und über die Arse Elektronica (kein Tippfehler!).


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Folge 12: Brigitte Ratzer

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Von allen Gesprächen ist dieses vom Thema her sicherlich bisher das kontroversiellste. Brigitte Ratzer ist Leiterin der Koordinationsstelle für Frauenförderung und Gender Studies. Veranstaltungen rund Fragestellungen zu Geschlecht und Technik, in all ihrer Vielfalt, zeichnen sich meistens nicht durch besondere Beliebtheit aus, und eventuelle Diskussionen beeindrucken oft durch besondere Untergriffigkeit. Ich rede mit Brigitte Ratzer unter anderem darüber, warum das so ist, aber auch darüber, wie wir überhaupt in die Situation gekommen sind, die sich am besten in folgender Grafik zeigt, und wie wir da vielleicht wieder rauskommen.

Frauenanteil in verschiedenen Bereichen der TU Wien
Anteil der Frauen/Männer in den einzelnen Gruppen an der TU Wien (Stand 2010). Quelle: bm:wf

Wir haben sehr viel über Informatik-spezifische Themen geredet, und es ist schlussendlich sehr anregendes Gespräch geworden, dass man auch jenen Kolleg/inn/en zumuten kann (oder soll?), die solchen Themen normalerweise effizient ausweichen. Vielleicht ändert sich das ja.

Links:

Koordinationsstelle für Frauenförderung und Gender Studies - http://frauen.tuwien.ac.at/
Die im Gespräch diskutierte erste Apple II Werbung und ihre Geschichte - http://www.kelleyad.com/histry.htm
Der angesprochene Artikel von »the real katie« - http://therealkatie.net/blog/2012/mar/21/lighten-up/

Nach-dem-Gespräch-Link:

Auf der Suche nach dem »the real katie«-Artikel bin ich über folgende Respondenz gestoßen: http://peak5390.wordpress.com/2012/03/25/a-simple-commitment/ Find ich spannend und durchaus überlegenswert!

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Folge 11: Herbert Rosenstingl

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Herbert Rosenstingl ist Leiter der Bundestelle für die Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen und Initiator der Vienna Games Conference »Future and Reality of Gaming« FROG. Ich spreche mit ihm über ein Thema, das in der Lehrveranstaltung leider nur sehr wenig Platz hat: Spiele. Wir reden über den »Magic Circle«, über die sinnbefreite, aber gottseidank gerade abwesende Gewaltdiskussion, über Provokation und über das Lernpotential von Spielen. Wir reden leider nicht über e-Sports, auch wenn das ein sehr spannendes Thema wäre, aber ich glaube, da werd ich einmal extra wen ansprechen.

Die Aufnahme ist zur Abwechslung mal ohne Zwischenfall und Anfängerfehler verlaufen, und ich habe das Gefühl, dass ich den Bogen langsam raus hab, wie man so sagt.

Links:
Spielebox Wien: http://www.spielebox.at
Artikel "Kompetenzförderliche Potentiale kommerzieller Computerspiele": http://www.abwf.de/content/main/publik/report/2005/report-92b.pdf
Saferinternet.at: http://saferinternet.at
Das österreichische Physikspiel »Play Ludwig«: http://www.playludwig.com/

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Folge 10: Felix Stalder

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Felix Stalder ist Dozent für digitale Kultur und Theorien der Vernetzung an der Züricher Hochschule der Künste, und er lebt und arbeitet als unabhängiger Forscher und Autor in Wien. Das Gespräch war eines von denen, die für mich direkten Einfluss auf die Lehrveranstaltung haben werden; einige der angsprochenen Zusammenhänge waren mir in dieser Form noch nicht bewusst, und die Phrase "standing on the heads of many many dwarfs" (statt "standing on the shoulders of giants") wird mein argumentatives Handwerkszeug bereichern.

Eigentlich wollte ich mit Felix Stalder ja über Privacy, Google, Facebook und Überwachung reden, weil ich da einen wirklich interessanten und durchaus provokativen Artikel von ihm gelesen haben, aber dazu sind wir nicht gekommen, wir sind beim Copyright hängengeblieben. Ausgehend von der unglücklichen »Kunst hat Recht«-Initiative haben wir Geschichte, Funktionsweise, Veränderung und das notwendige Ende von Copyright in der heutigen Form diskutiert. Vielleicht findet sich in der zweiten Staffel (LOL) ja zeit für noch ein Gespräch mit Felix Stalder.

Links:
Felix Stalder in Zürich: http://www.ifcar.ch/index.php?id=41
History Flow: wikipedia edit history visualisierungen: http://www.research.ibm.com/visual/projects/history_flow/results.htm
Andreas Okopenko's Lexikon-Roman: http://www.essl.at/bibliogr/elex-inhalt.html
Das am Ende angesprochene Buch zur Geschichte der Netzkultur in Europa: http://felix.openflows.com/node/208

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Folge 9: Andreas Krisch

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Andreas Krisch ist österreichischer (Wirtschafts-)informatiker und Datenschutz-aktivist. Er ist Vorstand einiger österreichischer und internationaler Organisationen, die sich Datenschutz und digitale Rechte auf die Fahnen geschrieben haben. Ich spreche mit ihm über seine Aktivitäten in diesem Bereich, über Datenschutz und social Media sowie recht lang - und am interessantesten - über RFID und das »Internet of Things«.

Wieder hab ich auch einen Anfängerfehler gemacht (und das in Folge 9!) - ich habe irgendwo in der Mitte eine entstehende, potentiell sehr spannende Diskussion abgewürgt, nur weil ich dachte, das passt nicht hinein und wird zu lang. Wäre es nicht geworden, aber das weiß man dann auch immer erst hinterher. Der Rest des Gesprächs, das am 6. März im Cafe Goldegg aufgenommen wurde, ist meiner Meinung nach ein guter Mix aus Klärung der Grundlagen und Durchdenken der Konsequenzen neuer Technologien.


Links:

Andreas Krisch: unwatched.org, EDRI, vibe!at, mksult

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Folge 8: Adrian Dabrowski

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Adrian Dabrowski hat ja schon vor Jahren mal einen Gastvortrag in der Vorlesung gehalten. Damals hat er ausführlich von seinem Überwachungskamera-Hack erzählt. Inzwischen arbeitet er beim seclab der TU Wien, und ist Mitglied der Gruppe »We_0wn_Y0u«, die den iCTF 2011 gewonnen hat. Wir reden dementsprechend über Überwachung, die Quintessenz und den Big Brother Award, Hackerspaces in Wien und über den iCTF. Für mich wars jedenfalls sehr spannend!

Während dieses Gesprächs hat das Aufnahmegerät zum zweiten Mal für Kummer gesorgt, weil die Akkus ohne Vorwarnung w.o. gegeben haben. Entsprechend gibts eine kleine Lücke im Gespräch. Das Gerät hat ein paar wirklich ärgerliche Schwächen, die meiner Meinung nach eine klare Fahrlässigkeit seitens des Herstellers darstellen.

Links:

Spiegel-Artikel zum Videoüberwachungs-Hack: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,392649,00.html
Big Brother Award Österreich: http://www.bigbrotherawards.at/2011/

Empfohlene Bücher:

Umschlagbild 'Daemon' von Daniel SuarezUmschlagbild 'Freedom™' von Daniel SuarezUmschlagbild 'Zero Day' von Mark Russinovich
Daemon & Freedom™ von Daniel Suarez: http://thedaemon.com/
Zero Day von Mark Russinovich: http://www.zerodaythebook.com/

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Folge 7: Helmut Schauer

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Das Gespräch mit Helmut Schauer ist eher zufällig zustande gekommen, und hat auch nur mittelbaren Bezug zu den eigentlichen Themen dieses Podcasts. Trotzdem war es so anregend und interessant, dass ich beschlossen habe, es hier mit aufzunehmen.

Helmut Schauer war ein Idol meiner Studienzeit. Er war DER coole Lehrende hier an der Informatik der TU Wien, bis er an die Universität Zürich berufen wurde. Inzwischen ist er im Ruhestand und wohnt wieder in Wien. Ich spreche mit ihm vor allem darüber, was seiner Meinung gute Lehre ist, wie Lernen funktioniert und welchen Wert Anekdoten im Unterricht haben. Das Gespräch ist das kürzeste bisher, was eher zufällig passiert ist als so geplant war.

Das Gespräch hat am 20. Februar im Cafe Hawelka aufgenommen. Das war bis jetzt sicherlich die lauteste Location für die Gespräche, aber ich glaube, es ist doch recht hörbar geworden. Das Zoom H4n ist - wenn es funktioniert - schon recht erstaunlich!

Link: Helmut Schauer an der Uni Zürich: http://www.ifi.uzh.ch/ee/people/schauer/

Erwähntes Buch:


Paul Laseau: Graphic Thinking for Architects & Designers

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Folge 6: Constanze Kurz

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Constanze Kurz ist akademische Informatikerin, Hackerin und Pressesprecherin des Chaos Computer Clubs. Sie lebt und arbeitet in Berlin, und ist für die Aufnahme dieses Gesprächs nach Wien gekommen, weil sie im Gegenzug für ein eigenes Projekt - die Turing-Galaxis - ein Gespräch mit mir aufnehmen wollte. Gegen Ende meines Gesprächs beginnt Constanze daher auch, nach und nach die Initiative zu übernehmen und in ihr Interview überzuleiten.

Ich rede mit Constanze vor allem über zwei Themen: zum einen E-Voting, ein Thema, bei dem wir beide in den letzten Jahren immer wieder öffentlich aktiv wurden, um Schwächen und Gefahren computerbasierter Wahlverfahren in die Diskussion einzubringen - und das durchaus mit Erfolg, wie die Urteile der Verfassungsgerichtshöfe in Österreich und Deutschland zeigen. Zum anderen sprechen wir über den Staatstrojaner, zu dem dank des CCC in den letzten Wochen doch einiges an brisanter Information öffentlich wurde. Rundherum reden wir über Facebook, Privatsphäre und die »Spackeria«, über Überwachung und andere Themen, die allesamt einen guten Platz in den »gesellschaftlichen Spannungsfelder der Informatik« haben.

Das Gespräch wurde am 18. Februar 2012 im Cafe Goldegg (Like! 👍 ) aufgenommen.

Links:

Die im Interview erwähnte Diskussion rund um »Kunst hat Recht«: http://esel.at/termin/56816
Daniel Solove: ›I've Got Nothing to Hide‹ and Other Misunderstandings of Privacy: http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=998565
Daniel Solove auf Twitter: https://twitter.com/#!/danielsolove
Video mit dem Hack des Vote-Scanners - »Hacking Democracy«: http://www.hackingdemocracy.com/
e-voting in Indien: http://IndiaEVM.org/

Fotos:

IMG_1145.JPG
Eher belanglose Ergänzung: das im Gespräch erwähnte Doppelwand-Glas. Wird fälschlicherweise von mir mit Star Trek assoziiert. Tatsächlich wird dieses Glas von Captain Adama (Battlestar Galactica) verwendet.


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Folge 5: Peter Franck

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Peter Franck ist der stellvertretende Vorsitzende des Chaos Computer Clubs in Deutschland. Er lebt und arbeitet in Wien als Datenforensiker. Ich kenne und schätze Peter aus der Jury zum Big Brother Award, der wir beide angehören.

Das Gespräch mit Peter wurde am 16. Februar in der Konditorei Klement in Hernals aufgenommen. Mir scheint, dass die Hörqualitäten der Aufnahme dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt wurde, aber natürlich gibts im Hintergrund Klappern und Plaudern zu hören. Wir haben uns nach etwa 1/3 der Aufnahme in eine Sackgasse hineingeredet. Das ist im wesentlichen deswegen passiert, weil ich ein Gespräch wiederholen wollte, das wir vor etwa 1/2 Jahr Abseits des Big Brother Awards geführt haben und das sehr interessant war. Es ist mir aber nicht gelungen, dasselbe argumentative Fahrwasser wiederzufinden, und so verendet das Thema in einer Diskurs-Sackgasse.

Der Rest des Gesprächs vorher und nachher war aber sehr interessant für mich, und es sind einige wirklich spannende Punkte zur Sprache gekommen. Wir reden über Open Source, Patentkriege, »Intellectual Property« und über die Krise der Contentindustrie. Ich will aber nix spoilern, drum sag ich nur noch: gute Unterhaltung!

Links:

chaos computer club: http://ccc.de
Der im Text erwähnte Artikel über das Patent-Troll-Bürogebäude: http://www.npr.org/blogs/money/2011/07/26/138576167/when-patents-attack
Das Konzept der Kulturwertmark: http://www.ccc.de/de/updates/2011/kulturwertmark


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Folge 4: Jana Herwig

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Während dieses Gesprächs ist leider ein blöder Unfall passiert: das Aufnahmegerät ist vom Tisch gefallen und hat dabei die SD-Karte ausgespuckt. Leider verhält sich das Zoom H4n in einer solche Situation ganz übel: die Daten der Aufnahme waren zwar auf der Karte, aber nicht als in Verwendung markiert. Ich habe die verbliebenen 28 Minuten auf dieselbe Karte aufgenommen und damit die ersten 28 Minuten des Gesprächs überschrieben. Überhaupt ist es erst durch einem technisch-chirurgischen Eingriff des Twitter-Users @MacLemon (nochmal herzlichen Dank!) gelungen, den nicht-überschriebenen Rest des ersten Teils des Gesprächs zu retten.

Jana und ich haben im wesentlichen über drei Themen gesprochen. Zu Beginn ging es um die unterschiedlichen Herangehensweisen von technischen Ingenieurswissenschaften, Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften. Leider ist dieser Teil des Gesprächs teilweise verloren, und der Einstieg in die Folge ist entsprechend etwas plötzlich. Im zweiten Teil ging es um Anonymous, 4chan und die Netz-Sub/-Protestkultur, eines von Janas Forschungsfeldern. Schließlich haben wir uns Fragen rund um die Ästhetik und Ethik von Design, insbesondere Interaktionsdesign, zugewandt, weil die in Janas aktuellem Forschungsvorhaben eine Rolle spielen.

Weil die Vorstellung zu Beginn fehlt, empfehle ich als Esatz die Lektüre von Jana Herwigs Kurzlebenslauf auf ihrer Webseite am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft.

Links:

Jana Herwig am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft: http://tfm.univie.ac.at/personal/tfm-staff/jana-herwig/

Jana Herwigs Blog »digiom«: http://digiom.wordpress.com/ mit ganz aktuellem Blog-Beitrag »(TV)-Journalismus versus Podcasts«

Jana Herwig auf Twitter: @digiom


Bilder:

IMG_1072.JPG
Janas Arbeitsplatz, über den wir im Gespräch reden.



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Folge 3: Konrad Lachmayer

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Doz. Konrad Lachmayer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Institut für Staats- und Verwaltungsrecht. Er war Teilnehmer an einer Podiumsdiskussion im »Raum D« des MQ am »Freiheit statt Angst« Aktionstag im September, und hat damals sehr klare Worte für eine Entwicklung gehabt, der wir in Österreich offenbar kaum noch entgehen können. Diese Klarheit, und auch die dafür notwendige begriffliche Präzision, wird auch in diesem Gespräch sehr gut hörbar.

Wir sprechen im wesentlichen über juristische Fragestellungen rund um die Verfassung, die Privatsphäre, aber auch über die Re-Oganisation der Exekutive in Österreich (ich hoffe, ich bringe die Begriffe nicht schon wieder durcheinander :). Dabei werden immer wieder technische Bezugspunkte hergestellt, manchmal schweifen wir aber ein wenig ab. Trotzdem ist war das Gespräch für mich nicht nur sehr spannend, sondern auch wirklich alarmierend. Es gibt offenbar einen dringenden Handlungsbedarf!

Das Gespräch wurde am 12.12. im Büro von Konrad Lachmayer aufgenommen. Für Rückfragen und Diskussionen stehen wir (Konrad Lachmayer und ich) in den Kommentaren zu diesem Eintrag gerne zur Verfügung.

Weitere Links:

Konrad Lachmayers Eintrag auf der offiziellen Seite des Instituts: http://www.lachmayer.eu/home_de

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Folge 2: Constantin Hofstetter

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Constantin Hofstetter war einer der ersten Gastvortragenden in der Vorlesung »Gesellschaftliche Spannungsfelder der Informatik«. Er hat damals vor allem von dem auch im Gespräch erwähten paybox-hack erzählt und ist damit bei den Studierenden (naturgemäß) sehr gut angekommen. Die Unmöglichkeit, solche erfolgreichen Gastvorträge Jahr für Jahr zu organisieren, war einer der Gründe, warum ich diesen Podcast produziere.

Mit Constantin spreche ich nicht nur über seine Hacks, sondern auch über weisse, graue und schwarze Hüte, über die Karrierechancen von Hackern als Security-Experten, über die nähere und fernere Zukunft, über 4chan, über open und closed source, natürlich auch über Anonymous, und über einige andere Themen. Das Gespräch ist deutlich kürzer als das erste, aber ich werde mit Constantin ohnehin noch einmal sprechen müssen, schon alleine zum Thema E-Voting. Dieses Gespräch wurde übrigens am 7. Dezember 2011 aufgenommen.

Für Rückfragen und Diskussionen stehen wir (Constantin und ich) in den Kommentaren zu diesem Eintrag gerne zur Verfügung.

Weitere Links:

Constantin Hofstetter: http://consti.de/

Sein Arbeitgeber, tupalo.com: http://tupalo.com/

Im Gespräch erwähnt
- chaos computer club: http://www.ccc.de/

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Folge 1: Eva Papst

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Der Podcast ist über iTunes und gpodder abonnierbar.

Das Gespräch mit Eva Papst wurde am 1. Dezember 2011 im Bundesblinden-Erziehungsinstitut aufgenommen. Eva Papst ist blind, und sie ist technologisch ungewöhnlich sattelfest. Warum das so ist, und warum sie in letzter Zeit zu einem regelrechten Apple-Fan geworden ist, das lernen wir im Laufe des Gesprächs.

Wir reden viel über den Wert neuer Technologien und Medien für Blinde sowie Fragen der Gestaltung von Technologien für den barrierefreien Zugang. Ein teil des Gesprächs widmet sich dementsprechend der Demonstration solcher Technologien. Das ist manchmal etwas langwierig zum zuhören. Ich habe ein paar der anstrengenderen Längen rausgeschnitten, und die Gesamtlänge damit von etwa zweieinhalb Stunden auf etwa unter zwei gekürzt, aber ich glaube, die verbliebene Langwierigkeit vermittelt einen guten Eindruck der Stärken und Schwächen existierender unterstützender Systeme. Leider sind dabei auch an ein oder zwei Stellen leichte inhaltliche »Sprünge« entstanden, ich bitte um Nachsicht. Spannend ist für mich jedenfalls, dass die Form der Tonaufnahme sie, die Hörerinnen und Hörer, ebenfalls quasi erblinden lässt.

Für mich war es das erste Gespräch dieser Art, und ich habe sicher noch ein paar Anfängerfehler gemacht. Es war für mich aber auch ein ausserordentlich interessantes Gespräch, und ich glaube, es vermittelt einiges über die Gestaltung von Technologien für blinde und sehbehinderte Anwenderinnen und Anwender.

Für Rückfragen und Diskussionen stehen wir (Eva Papst und ich) in den Kommentaren zu diesem Eintrag gerne zur Verfügung!

Weitere Links:


Bundesblinden-Erziehungsinstitut: http://www.bbi.at/

WAI Austria - Zugang für Alle: http://www.wai-austria.at/

Text von Eva Papst über ihr iPhone: http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=12670

Bilder:

IMG_0590.JPG

Eva Papst mit iPhone


der braille-duden (rot)

Der im Gespräch referenzierte Braille-Duden (rot)


die tragbare Braille-Zeile/Tastatur

Ebenfalls im Gespräch erwähnt: die tragbare Braille-Zeile/-Tastatur




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